Pressemitteilung

10 Jahre Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

  • v.l.n.r. Prof. Dr. med. Hans Gutzmann, Ines Feierabend, Uwe Klein
06.03.13, Berlin Hedwig Kliniken
St. Hedwig Kliniken Berlin

Der Patient im Mittelpunkt - respektvoller Umgang, Selbsthilfeorientierung und  Einbeziehung.

 

Heute feierte das Krankenhaus Hedwigshöhe gemeinsam mit Patienten, Kooperationspartnern, Gästen aus Politik und Gesundheit sowie den Mitarbeitern das zehnjährige Bestehen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik.

 

Die Jubiläumsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Kranken-hauskapelle. Bei dem sich anschließenden Festakt, der von Alexander Grafe, Regionalgeschäftsführer der St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, eröffnet wurde,  sprach Ines Feierabend,  stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit das Grußwort. Sie würdigte die umfassenden  sich ergänzenden psychiatrischen Angebote, die unter der Leitung von Prof. Dr. med. Hans Gutzmann, dem Ärztlichen Direktor und Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, in den letzten 10 Jahren in der Klinik für Psychiatrie etabliert wurden und die psychiatrische Versorgung des Bezirks Treptow-Köpenick sicherstellen. Darüber hinaus schätzt Feierabend „das Krankenhaus Hedwigshöhe als unübersehbaren Akteur“ für Bürgerschaftliches Engagement. Lob erhielten von ihr auch die Mitarbeiter des Krankenhauses für ihr großes Engagement in bezirklichen Gremien wie zum Beispiel dem beratenden „Arbeitskreis zur Weiterentwicklung und Umsetzung des kommunalpolitischen Gesundheitszieles „Gesund alt werden in Treptow-Köpenick“. Zusammenfassend stellte die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin fest: „Sie sehen, das Krankenhaus Hedwigshöhe und seine Mitarbeiter sind aus unserem Bezirk nicht mehr wegzudenken. Darüber bin ich sehr froh und dankbar.“  

 

Professor Gutzmann ließ in seiner Festrede die Entwicklung der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Revue passieren, nicht ohne den Blick auch auf die künftigen Herausforderungen der psychiatrischen Versorgung im Bezirk Treptow-Köpenick zu werfen. So wird im Bezirk Treptow-Köpenick mit einem hohen Anteil einer älter werdenden Bevölkerung die demographische Entwicklung eine der zentralen Herausforderungen für die psychiatrische Betreuung und Behandlung sein. Die Grundsätze der psychiatrischen Arbeit werden dabei auch in Zukunft fortbestehen: „Unser Ziel in der Arbeit mit allen Patienten ist eine therapeutische Beziehung auf Augenhöhe, die sich durch respektvollen Umgang, Zugewandtheit, Offenheit und Verlässlichkeit und personale Kontinuität auszeichnet. Wir orientieren uns dabei vorrangig an den Bedürfnissen, Zielen und Ressourcen von Patienten und ihrem Umfeld statt an ihren Defiziten. [...] Besonders wichtig ist uns die Beteiligung des Umfelds unter Beachtung des Vorrangs nicht-psychiatrischer Hilfen und die Ausrichtung auf Einbeziehung (Inklusion) im Sinne der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen“, betonte Gutzmann.    

 

Die Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sorgt seit 2003 „vor Ort“ für die stationäre, teilstationäre und institutsambulante Behandlung psychisch kranker erwachsener Menschen des Bezirks Treptow-Köpenick. Grundlegend sind dabei die Prinzipien der gemeindeintegrierten Versorgung. Die Klinik arbeitet in den drei Bereichen Gerontopsychiatrie, Allgemeinpsychiatrie sowie Abhängigkeitserkrankungen und Doppeldiagnosen.  Die kontinuierliche Betreuung sowohl chronisch psychisch Kranker als auch von Menschen in akuten Krisensituationen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den ambulant-komplementären psychiatrischen Versorgungsstrukturen des Bezirks. Dabei folgt die Behandlung dem  Grundsatz „ambulant vor stationär, tagesklinisch vor vollstationär“. Behandlungsziele und therapeutische Hilfen werden für jeden Patienten individuell entwickelt als Unterstützung für eine weitgehend selbstbestimmte Lebensführung.
Schwerpunkt der Klinik ist die Gerontopsychiatrie. In der aktuellen Klinikliste 2012 des Nachrichtenmagazins „Focus“ (Ausgabe 22 im Juli/August) wurde die Klinik für Psychiatrie deutschlandweit unter den Top 15 Kliniken für die Behandlung der Alzheimer Erkrankung platziert.

 

Krankenhaus Hedwigshöhe

Das Krankenhaus Hedwigshöhe ist ein modernes Akut-Krankenhaus mit 355 Betten in ausschließlich hellen und komfortablen 1- und 2-Bett Zimmern. Mit dem wohnortnahen umfassenden Leistungsspektrum für seelische und körperliche Erkrankungen im Bezirk Treptow-Köpenick versteht sich das Krankenhaus als regionaler Partner für Gesund-heit.  Nach den im Dezember 2012 veröffentlichten Ergebnissen der Weißen Liste*, zu einer bundesweiten Versichertenbefragung unter AOK und BARMER GEK Versicherten ist das Krankenhaus Hedwigshöhe das beliebteste Krankenhaus im Berliner Südosten.

Das Krankenhaus Hedwigshöhe liegt in Trägerschaft der St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, die zur Unternehmensgruppe der Alexianer GmbH gehört. 

Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1, 12526 Berlin

 
Nähere Informationen zu den Alexianern:

Die Alexianer GmbH ist ein Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, in dem rund 10.750 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Bundesweit betreibt sie Krankenhäuser, Einrichtungen der Senioren- und Eingliederungshilfe, ambulante Versorgungs- und Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsfirmen. Die Ordensgemeinschaft der Alexianerbrüder als Träger des Unternehmens hat eine rund 800-jährige Tradition im Dienst am Menschen.

 

 *Ab November 2011 befragten AOKs und BARMER GEK bundesweit Versicherte zu den Erfahrungen, die diese während ihres Krankenhausaufenthaltes gemacht haben. Die Ergebnisse werden seit Dezember 2012 in der Weissen Liste veröffentlicht. Grundlage der schriftlichen Befragung ist der Fragebogen Patients‘ Experience Questionnaire (PEQ), der von der Bertelsmann Stiftung und dem Schweizer "Verein Outcome" entwickelt wurde. Im Laufe eines Jahres wurden rund eine Million Versicherte zwei bis acht Wochen nach ihrem Krankenhausaufenthalt angeschrieben und gebeten, den Fragebogen auszufüllen. Der wissenschaftlich fundierte Kurzfragebogen umfasste rund 15 Fragen etwa zur Zufriedenheit mit der ärztlichen und der pflegerischen Versorgung, zu Organisation und Service in der Klinik oder zur Bereitschaft, das Krankenhaus weiterzuempfehlen. Die Befragung erfolgte anonym und ist unabhängig von der Erkrankung des Befragten. Befragt wird auf Ebene der Fachabteilung des Krankenhauses, in der der Versicherte behandelt wurde.


Pressekontakt:

St. Hedwig Kliniken GmbH
Brigitte Jochum
Leiterin Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: (030) 67 41 - 25 40
Fax: (030) 67 41 - 25 06
E-Mail: b.jochum@alexianer.de

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Brigitte Jochum

Leiterin Unternehmenskommunikation
St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH 

Tel.: (030) 67 41 - 25 40 und 23 11 - 25 51
Fax: (030) 67 41 - 25 06
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