Termin

Seminar:
Patienteninformationsveranstaltung: Die Schulter schmerzt? Keine Kraft im Arm? Was tun?

19.12.17


Das menschliche Schultergelenk ist ein Bewegungskünstler. Durch das komplexe Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Gelenken ermöglicht es dem Arm seine große Bewegungsfreiheit. Störungen in diesem Zusammenspiel führen zu Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen.

In Deutschland lassen sich jährlich schätzungsweise 3-4 Millionen Menschen wegen Schulterschmerz behandeln. Neben Verletzungen, sind die häufigsten Risikofaktoren Überlastung und Verschleißerscheinungen. Diese nehmen im Alter zu. Sie schränken die Bewegungsfreiheit schließlich immer mehr ein, so dass sogar alltägliche Bewegungen wie das Zähneputzen häufig nur noch unter Schmerzen möglich sind. Um die Ursachen von Schulterschmerzen genau zu diagnostizieren, ist zunächst die ärztliche Untersuchung wichtig. Neben der Krankengeschichte steht hier die körperliche Untersuchung ergänzt durch apparative Untersuchungen wie Röntgen Ultraschall und MRT an erster Stelle.

Mit Hilfe einer Gelenkspiegelung, der sogenannten Arthroskopie, ist es möglich, zu beurteilen, ob Strukturen geschädigt sind. Ist dies der Fall, kann hier gegebenenfalls durch eine minimal-invasive Operation mit nur millimeterkleinen Schnitten Abhilfe geschaffen werden. Dank dieser modernen, Operationsverfahren sind Schulteroperationen heute risikoarm und sehr wirksam. Bei Verschleißerkrankungen trifft der Arzt die Entscheidung zu einer Schulteroperation in der Regel nur dann, wenn die Behandlung mit Medikamenten und Bewegungstherapie erfolglos war.

Über Details zu Therapie- und Operationsmöglichkeiten bei Schulterschmerz informiert Dr. Alexander Schessler, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und orthopädische Chirurgie, am 19. Dezember 2017 ab 18.00 Uhr bei der kostenlosen Informationsveranstaltung im Vortragssaal der Villa des Alexianer Krankenhauses Hedwigshöhe, Höhensteig 1, 12526 Berlin.

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