Chronik

 

Die Geschichte des Krankenhauses Hedwigshöhe beginnt 1925 mit dem Erwerb der Villa Falkenberg. Das St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Mitte hatte das ursprünglich im Renaissance-Stil erbaute Gebäude gekauft, um für Mitarbeiter und genesende Patienten ein Erholungsheim am südöstlichen Berliner Stadtrand, in ruhiger Umgebung und bevorzugter Lage auf dem Falkenberg in Berlin-Bohnsdorf einzurichten. 

Villa um 1928

Im August 1941 ließ die Wehrmacht ein Lazarett einrichten, das im gleichen Monat die ersten Verwundeten aufnahm, deren pflegerische Versorgung die im Haus verbliebenen Ordensschwestern übernahmen. Das war der Beginn der pflegerischen Tätigkeit in Hedwigshöhe.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das vormalige Lazarett als ziviles Krankenhaus für die Versorgung der Zivilbevölkerung weiter genutzt.

Mit baulichen Veränderungen in den 50er Jahren wurde die Grundlage für ein voll funktionsfähiges Krankenhaus geschaffen. Die Einrichtung einer eigenen Apotheke, einer Röntgenabteilung und einer Ambulanz wie auch die Fertigstellung eines neuen Wirtschaftsgebäudes, trieben die Weiterentwicklung des Krankenhauses voran.

1992

Das Krankenhaus Hedwigshöhe erhielt die Anerkennung als Akademisches Lehrkrankenhaus der medizinischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin, Charité Universitätsmedizin Berlin. Nach schwierigen wirtschaftlichen Zeiten in den 90er Jahren wurde der Gebäudebestand vollständig saniert und mit modernen Erweiterungsbauten ergänzt.

Krankenhaus Hedwigshöhe um 1992

1998

Seit 1998 engagiert sich die Ordensgemeinschaft der Opens external link in new windowAlexianerbrüder in der St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH. Das Krankenhaus Hedwigshöhe wird Teil des Unternehmensverbundes „Gesellschaften der Alexianerbrüder“.

2003

Mit der Errichtung der Pavillons erfolgte für die psychiatrische Abteilung die Erweiterung, des bis zu diesem Zeitpunkt ausschließlich somatischen Leistungsprofils mit den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin, Chirurgie, Innere Medizin.

Das Krankenhaus Hedwigshöhe übernahm eine Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie, die zuvor vom Vivantes-Klinikum Hellersdorf – örtlicher Bereich Wilhelm Griesinger – betrieben wurde, und stellt seither die psychiatrische Vollversorgung der Region Treptow-Köpenick sicher.

Pavillonbauten der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

2006, 2007

Der erste Bauabschnitt für die Somatik wurde abgeschlossen und drei somatische Stationen – zwei Stationen für Innere Medizin und eine Station für Chirurgie – bezogen den Neubau.

Mit der Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts in 2007 gingen ein neues OP-Zentrum mit drei Operationssälen und eine neue, moderne internistische Diagnostikabteilung in Betrieb. Außerdem richtete die Berliner Feuerwehr einen Rettungswagenstützpunkt am Krankenhaus Hedwigshöhe ein.

Der fertig gestellte Neubau mit neuem Eingang

2009/2010

Im Jahr 2009 ging das interdisziplinäre Darmkrebszentrum am Krankenhaus Hedwigshöhe an den Start und das radiologische Institut wurde mit einem modernen 1,5 Tesla-MRT ausgestattet.

2010 wurde die Notaufnahme erweitert und modernisiert.


2011

Die Eröffnung der Tagesklinik Teresa von Avila zur Förderung der seelischen und körperlichen Gesundheit älterer Menschen im Januar 2011, sowie die Eröffnung der Klinik für Geriatrie im April 2011 erweitern das medizinische Leistungsspektrum nochmals.

Mit der 2011 eröffneten Patientenlounge – einem Wartebereich für Patienten und der Umgestaltung der Cafeteria wurden die umfangreichen Bauarbeiten am Standort Hedwigshöhe vorerst abgeschlossen.

Die gerontopsychiatrische Tagesklinik Teresa von Avila befindet sich in der modernisierten Villa

2013

2013 erfolgt die Erweiterung des Versorgungsauftrages für Geriatrie um 30 Betten (15 vollstationäre und 15 tagesklinische Betten).


2014

Eröffnung der neuen Klinik für Innere Medizin und Geriatrie - Schwerpunkt Kardiologie mit Etablierung eines Linksherzkathetermessplatzes.

 

2015

Eröffnung der geriatrischen Tagesklinik "St. Nikolaus" zur Behandlung von älteren Menschen ab dem 65. Lebensjahr.

Gründung des neuen Alterstraumatologischen Zentrums (ATZ) zur Versorgung verletzter älterer und mehrfach erkrankter Menschen.


Trotz der zahlreichen Veränderungen ist die freundliche und persönliche Atmosphäre des Krankenhauses Hedwigshöhe unverändert geblieben. „Ein Haus der Zuwendung, medizinisch kompetent und persönlich“ – das ist das Leitwort, dem die Mitarbeiter in ihrer täglichen Arbeit folgen, um die medizinischen und pflegerischen Leistungen, wie auch den Service für die Patienten stetig zu verbessern.

Kontakt

Krankenhaus Hedwigshöhe

Höhensteig 1
12526 Berlin

Tel.: (030) 67 41 - 0
Fax: (030) 67 41 - 50 09
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75 Jahre Krankenhaus Hedwigshöhe

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