Pflege-Fachkompetenz auf der Intensivstation

Die Fachkompetenz der Pflegenden richtet sich nach dem Opens internal link in current windowLeistungsspektrum unserer Intensivstation. Dieses basiert auf den Versorgungsaufträgen der verschiedenen Fachbereiche in Hedwigshöhe und einer immer bereitzustellenden Notfallmedizin. Die intensive Pflege mit Unterstützung durch moderne Medizintechnik gewährleistet eine optimale Versorgung rund um die Uhr. 

Dadurch ist die pflegerische Versorgung von Patienten auf der Intensivstation mit einer hohen und vielfältigen Fachexpertise verbunden. Apparate müssen fehlerfrei bedient und deren Angaben sicher bewertet werden. Eine Risikominderung erfolgt auf unserer Intensivstation seit 2015 durch eine komplette EDV-basierte Dokumentation an jedem Patientenbett. 

Während der stationären Versorgung kann es aber auch zu einer Reanimation eines Patienten auf Station kommen. Plötzlich von 0 auf 100, das heißt schnell und konzentriert handeln in Notfällen. Dies bedarf einer vertrauensvollen Zusammenarbeit zwischen dem Ärzte- und Pflegeteam.

Ein sensibler Umgang mit den jeweiligen Krankheits- und Abhängigkeitsphasen, aber auch die individuelle Förderung der Ressourcen des Patienten ergänzen die medizinische Behandlung und Therapie. Das heißt, neben komplexer Gerätemedizin und akuter Notfallversorgung entsteht zwischen der zuständigen Pflegefachkraft und dem Patienten ein intensiver Kontakt. 

Nicht nur Grenzsituationen wie Tod und Sterben sind bedrückende Momente, deren Verlauf oder Entscheidungen umfangreich erörtert werden müssen. Regelmäßige ethische Fallbesprechungen helfen Pflegenden und Ärzten, die vielfältigen Aspekte mit dem mutmaßlichen Patientenwillen in Einklang zu bringen. Dabei, aber auch um in der Routineversorgung eine möglichst individuelle Pflegeplanung abzustimmen, ist es sinnvoll, wie notwendig, die Angehörigen/Begleitpersonen so gut es geht in den Behandlungsprozess mit einzubeziehen.

Um Patienten zu helfen, die sich aufgrund von Sedierungen und Beatmung an Ereignisse und Entwicklungen nicht erinnern können, diese nachzuvollziehen und somit besser verstehen zu können, bieten wir das Schreiben im „Intensivtagebuch“ an. 
Das Intensivtagebuch unterstützt, die verlorene Zeit der Beatmung zu rekonstruieren und senkt das Risiko für eine Posttraumatische Belastungsstörung bei Patienten und auch Angehörigen. Durch das Schreiben können sie sich entlasten und zugleich mit dem Patienten, trotz Bewusstseinseinschränkung, in den Kontakt gehen.

Leitet Herunterladen der Datei einHier finden Sie den Flyer mit weiteren Informationen zum Intensivtagebuch

Um diese hochkomplexe und qualifizierte Versorgung durch die Pflegenden zu gewährleisten, ist eine gezielte Qualifizierung, im Sinne der Fachweiterbildung für Anästhesie- und Intensivpflege, aber auch andere Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen zu aktuellen Versorgungsthemen ein wesentlicher Bestandteil der Personalentwicklung. Kontinuierlich nehmen die Pflegenden diese Angebote wahr, deren Kosten komplett vom Arbeitgeber übernommen werden. Voraussetzung hierfür: 2 Jahre Berufserfahrung auf einer Intensivstation.

Kontakt

Ann-Christin Reimer

Pflegedirektorin

Sekretariat

Elvira Bergner

Tel.: (030) 67 41 - 25 00
Fax: (030) 67 41 - 25 04
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Büro der Pflegedirektorin:
Villa, 2. Etage