Patientensicherheit


Die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter ist uns sehr wichtig. Um Risiken im Bereich der Versorgung zu identifizieren und in Folge zu minimieren, haben wir mit Unterstützung des Referats für Qualitäts- und Risikomanagement der Alexianer, Instrumente eines Risikomanagementsystems eingeführt. Risikomanagement dient der Früherkennung von Gefahrenpotenzialen medizinischer und organisatorischer Art und dem vorausschauenden Vermeiden von Schadensfällen.


Instrumente der Patientensicherheit im Krankenhaus Hedwigshöhe


Critical Incident Reporting System (CIRS)

CIRS steht für Critical Incident Reporting System und stellt ein freiwilliges Forum dar, in dem anonym Beinahe-Fehler oder kritische Ereignisse gemeldet werden können. Diese werden dann analysiert, damit Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet werden können.

Alle Mitarbeiter können durch ihre Teilnahme an einer umfassenden Risikoerkenntnis mitwirken. In jedem Bereich des Krankenhauses Hedwigshöhe sind Mitarbeiter als Multiplikatoren für das CIRS benannt, um das Instrument CIRS in den Abteilungen bekannt zu machen und Mitarbeiter anzuregen, Meldungen einzugeben. Mindestens zweimal jährlich finden mit den Multiplikatoren und dem hauseigenen CIRS-Team gemeinsame Gespräche statt.

Die Einführung von CIRS wird unterstützt durch einen vierteljährlichen Workshop, dem CIRS-Anwenderforum. Hier werden sowohl bestehende Schwierigkeiten und Stolpersteine bearbeitet als auch neue Impulse zur Weiterentwicklung gegeben.

 

Patientenidentifikationsarmbänder


Das Aktionsbündnis Patientensicherheit hat Empfehlungen zur sicheren Identifikation herausgegeben, zu denen unter anderem auch die Einführung von Identifikationsarmbändern gehört.

Denn Patientensicherheit im Krankenhausalltag beginnt mit der zweifelsfreien Identifikation von Patienten, zu jeder Zeit und bei jeder Maßnahme. Dazu nutzen wir im Krankenhaus Hedwigshöhe unauffällige Patientenarmbänder, die am Armgelenk getragen werden. Auf dem Armband sind folgende Angaben unserer Patienten vermerkt: Name, Geburtsdatum, Geschlecht, Identifikationsnummer, die jeder Patient bei der Aufnahme erhält. Unser entsprechendes Informationsschreiben für Patienten finden Sie hier.

 

Team-Time-Out im Operationsbereich (OP)


Der Anästhesist nimmt vor dem Einleiten der Narkose einen Check von Identität, Eingriffsart und -ort vor. Letzte Barriere beim Risikomanagement im OP ist das so genannte „Team-Time-Out“: hierbei geht das OP-Team vor dem ersten Schnitt noch einmal gemeinsam eine Checkliste durch.

Entscheidend für das Team-Time-Out ist der Gemeinschaftsgedanke. Jeder trägt Verantwortung, Fehler zu vermeiden. Erst wenn alle abgefragten Informationen übereinstimmen und die Durchführung des Team-Time-Outs vom Anästhesisten in der Patientenakte bestätigt wurde, darf die Operation beginnen.

Weitere Informationen finden Sie bei dem Aktionsbündnis Patientensicherheit  

 

Deeskalationstrainings


Der professionelle Umgang mit Aggression und Gewalt wird in unserem Haus in maßgeschneiderten Trainingseinheiten vermittelt. Diese setzen primär auf die Prävention, auf eine Entschärfung gewaltgeprägter Situationen; die deeskalierende Interaktion in Konfliktsituationen trägt zur Reduktion von Zwangsmaßnahmen und aggressiven Eskalationen bei.

In den Trainingseinheiten wurden individuelle Deeskalations- und Sicherheitstechniken vermittelt und teamorientierte Festhalte- und Transfertechniken eingeübt. Diese Fertigkeiten bieten die größtmögliche Sicherheit für alle Beteiligten und ihre Anwendung hilft, die Handlungsfähigkeit der Mitarbeiter in bedrohlichen Situationen zu erhalten und die Verletzungsgefahr zu minimieren.

 

Risikointerviews


Ausgewählte Mitarbeiter aus allen Bereichen und Hierarchiestufen identifizieren in offenen qualitativen Interviews Risikobereiche in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld, schätzen die Ursachen ein, und benennen gegebenenfalls aus ihrer Sicht Lösungsmöglichkeiten.

Die Ergebnisse der Befragungen werden priorisiert und gewichtet. Die Gewichtung (Bewertung nach Schweregrad des Risikos) und der Aufwandklassifizierung wird abschließend vom Direktorium und den Chefärzten vorgenommen, geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung werden auf dieser Grundlage ausgewählt.

Kontakt

Eileen Bartl

Beauftragte für Qualitätsmanagement und Beschwerdemanagement

Tel.: (030) 67 41 - 25 55
Fax: (030) 67 41 - 25 06 
Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailE-Mail

Büro Qualitätsmanagement:
Villa, 2. Etage

Patienten-Befragung

Wenn Sie als Patient oder Angehöriger einen Fragebogen ausfüllen möchten, können Sie sich diesen hier herunterladen und ausgefüllt an uns senden.

 

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allgemein

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Leitet Herunterladen der Datei einPatientenbefragung Endoprothetik

 

Bitte senden Sie den ausgefüllten Fragebogen an die Adresse:

Krankenhaus Hedwigshöhe

Qualitätsmanagement

Eileen Bartl

Höhensteig 1

12526 Berlin