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170 Jahre St. Hedwig-Krankenhaus

15.09.16, Berlin Hedwig Kliniken

Als ältestes katholisches Krankenhaus Berlins beging das traditionsreiche Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus sein 170-jähriges Bestehen: 170 Jahre im Dienst der Gesundheit für Menschen

 

Berlin, 15. September 2016: Am 14. September 1846 begannen vier Ordensfrauen aus dem in Nancy ansässigen Orden der "Barmherzigen Schwestern vom heiligen Karl Borromäus", mit der Einrichtung eines vorläufigen Krankenhauses – dem St. Hedwig-Krankenhaus.

170 Jahre später auf den Tag genau kamen rd. 350 Gäste aus Kirche, Gesundheit, Wirtschaft und Politik im Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus zusammen, um diesen vorbildlichen und mutigen Einsatz der Borromäerinnen, gemeinsam mit der Geschäftsführung, den Mitarbeitern und ehemaligen Beschäftigten des Krankenhauses zu feiern.

Die 170 Jahre bewegter Geschichte wurden ganz wesentlich geprägt durch die tätige Nächstenliebe der Ordensschwestern, wie auch in den letzten Jahrzehnten zunehmend durch den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für die Patienten und das Haus engagieren.

Neben dem Gründungsjubiläum beging das St. Hedwig-Krankenhaus das 15-jährige Bestehen der „Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus“, die beispielhaft für die zukunftsweisenden Veränderungen im St. Hedwig-Krankenhaus ist, und denen viele weitere in den letzten Jahren gefolgt sind. Entsprechend präsentierte sich das Krankenhaus an seinem 170. Geburtstag traditionsreich und zugleich zukunftsorientiert.

Unter dem Leitmotiv „Tradition mit Zukunft“ begann die Jubiläumsfeier mit einem stimmungsvollen Festgottesdienst, zelebriert von Erzbischof Dr. Heiner Koch. Im anschließenden Festakt sprachen zunächst der Regierende Bürgermeister, Michael Müller, der Bezirksbürgermeister von Berlin Mitte, Dr. Christian Hanke, die Vertreterin der Geschäftsleitung der AOK Nordost, Stefanie Stoff-Ahnis sowie die Generalvikarin der Trierer Borromäerinnen, Schwester Alexandra Krug, die Grußworte.

Zu Beginn seiner Festrede erinnerte der Regierende Bürgermeister an die Märzunruhen 1848, in denen die Ordensschwestern des St. Hedwig-Krankenhauses von der Volksmenge dazu aufgefordert worden waren sich zu erklären, „mit wem sie es halten?” und an die erste im Krankenhaus tätige Borromäerin Xaveria Rudler, die antwortete: „Wir pflegen Eure Brüder und Schwestern. Wir halten es mit unseren Armen und Kranken”. Diese Antwort – so Michael Müller – „ist wie ein Motto, das das Krankenhaus begleitet.“ Das St. Hedwig-Krankenhaus, sei nicht nur das älteste katholische Krankenhaus Berlins, sondern auch eines der ältesten Großkrankenhäuser der Stadt, leiste einen wesentlichen Beitrag zur Notfallversorgung und stehe für gelebte Mitmenschlichkeit und Toleranz. „Dazu gratuliere ich im Namen aller Berliner. Tag für Tag beweisen Sie, dass Sie es mit den Armen und Kranken halten, gleich welcher Herkunft sie sind.“ Und in diesem Sinne schloss der Regierende Bürgermeister mit den Worten: „Ich wünsche Ihnen, dass das St. Hedwig-Krankenhaus in erster Linie ein Haus der Menschlichkeit bleibt. Damit leisten Sie vor allem eins, dass auch die Stadt Berlin, die sich schnell verändert, menschlich bleibt.“

In den weiteren Grußworten wurde das St. Hedwig-Krankenhaus als eine beständige und unverzichtbare Berliner Institution hervorgehoben, die für eine hochwertige medizinische Versorgung und fürsorgliche Zuwendung stehe. Das Kiezkrankenhaus habe es dabei über die Jahre verstanden, die Tradition mit der Moderne zu verbinden. So leiste das St. Hedwig-Krankenhaus unter anderem einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung junger Mediziner, sei wichtige Anlaufstelle für Menschen in akuten psychischen Krisen, erläuterte Stefanie Stoff-Ahnis. Auch beim Thema Patientenzufriedenheit sei das Krankenhaus entsprechend der Ergebnisse von Patientenbefragungen der Bertelsmann Stiftung und der AOK Nordost mit einer Weiterempfehlungsrate von 92 Prozent Spitzenreiter gegenüber einem Bundesdurchschnitt von 82 % Weiterempfehlungsrate.

Dr. Hartmut Beiker, der Vorsitzende des Kuratoriums der Alexianer Stiftung, der die abschließenden Grußworte an die Gäste richtete, freute sich über die Ausführungen seiner Vorredner. "Es tut gut, als Vertreter des Gesellschafters aber auch für die Mitarbeiter, diese wohlwollenden Worte zu hören." Der Krankenhausträger habe den Auftrag, die Rahmenbedingungen zur Verfügung zu stellen, dass Menschen nicht alleine stehen und dass entsprechend des Leitbildes Kranke ohne Unterschied gepflegt und versorgt werden. Er legte dar, dass die St. Hedwig Kliniken Berlin, mit ihren beiden Einrichtungen, dem St. Hedwig-Krankenhaus und dem Krankenhaus Hedwigshöhe, wirtschaftlich arbeiten und auch Gewinne erzielen müssten, versicherte aber gleichzeitig, dass „jeder verdiente Euro wieder vor Ort in den St. Hedwig Kliniken reinvestiert werde“.

Abschließend zum Ende des Festaktes hob Alexander Grafe, Regionalgeschäftsführer der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, den Leitspruch der Alexianer nach den Worten des Apostels Paulus hervor: „Caritas Christi urget nos – Die Liebe Christi drängt uns: Dies muss zukünftig weiterhin gleichermaßen gelebtes Motto für die Versorgung der Patienten aber auch für den Umgang mit den Mitarbeitern unseres Hauses sein“, betonte Grafe. „Wenn wir uns diesem Auftrag stellen, werden wir auch in 5 und in 25 Jahren und darüber hinaus Grund zum Feiern haben.“

 

Das Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus liegt in Trägerschaft der Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH, die zur Unternehmensgruppe der Alexianer gehört. In der jüngeren Zeit hat sich das St. Hedwig-Krankenhaus medizinisch und baulich kontinuierlich weiterentwickelt. Der denkmalgeschützte Gebäudebestand wurde 2012 um einen modernen Bettenhausneubau erweitert. Tradition verbunden mit fortschrittlicher Technik und Komfort bietet Patienten ein angenehmes Ambiente. Aktuell verfügt das Krankenhaus mit 427 Betten über eine 24-Stunden Notaufnahme und zehn Kliniken zur Behandlung von somatischen und psychiatrischen Erkrankungen. Insgesamt werden hier jährlich mehr als 43.000 Pateinten versorgt. Nähere Informationen zu den Alexianern: Die Alexianer sind ein Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, in dem bundesweit rund 16.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Mit 800-jähriger Tradition betreiben die Alexianer Krankenhäuser, Einrichtungen der Senioren-, Eingliederungs- und Jugendhilfe, Gesundheitsförderungs- und Rehabilitationseinrichtungen, ambulante Versorgungs- und Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsfirmen. Träger der Unternehmensgruppe ist die Stiftung der Alexianerbrüder.

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