Osteoporose: die schleichende Krankheit

Krankenhaus Hedwigshöhe

Datum: 14.02.23, 18.00 Uhr

Medizinischer Fachvortrag für Patientinnen und Patienten sowie Interessierte im Krankenhaus Hedwigshöhe in Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-​​​Köpenick 2023

Osteoporose: die schleichende Krankheit

Telefonische Anmeldung erforderlich: 6741-​5020

Osteoporose ist eine zunächst schleichende, unmerkliche Erkrankung. In Deutschland erkranken nach letzten Schätzungen 5,2 Millionen Frauen und 1,1 Millionen Männer an Osteoporose. Weil die Osteoporose keine spezifischen Krankheitszeichen aufweist, wird sie meistens erst erkannt, wenn es bei einem harmlosen Unfall zu einem Knochenbruch (Fraktur) gekommen ist.

Hinter einem Knochenbruch kann eine Osteoporose stecken
Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Erkrankung des gesamten Skeletts, bei der die Knochenmasse systematisch an Struktur und Stabilität verliert. Die Ursachen sind vielfältig –  gemeinsam ist das Ungleichgewicht an Ab- und Anbau des Knochengewebes. Die Knochen werden instabil und bruchanfällig. Oft führen schon kleine Bagatellverletzungen zu einer Fraktur.
Zur Feststellung der Osteoporose erfolgt eine ausführliche Anamnese mit klinischer Befundung, eine Knochendichtemessung sowie eine Labor- und Röntgenuntersuchung.

Häufig sind es Unfallchirurg*innen und Orthopäd*innen, die bei der Behandlung von Knochenbrüchen eine Osteoporose als ursächlichen Grund feststellen. Zu den vier häufigsten osteoporosebedingten Frakturen  gehören Brüche am Oberarm, am Schenkelhals, am Speichenknochen und am Wirbelkörper.  Insbesondere beim Wirbelköperbruch ist die Diagnostik nicht immer eindeutig zu treffen. Der Bruch entsteht häufig ohne erkennbare Ursache. Das kann dazu führen, dass der Schmerz fehlinterpretiert wird und der Bruch häufig erst spät erkannt wird. 

Eine Osteoporose sollte möglichst frühzeitig diagnostiziert werden. Frauen über 50 und Männer über 60 Jahren sollten beim Verdacht ärztlichen Rat aufsuchen.
Zur Behandlung der Osteoporose stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung, die je nach Befund den übermäßigen Knochenabbau bremsen beziehungsweise den Knochenaufbau fördern.

Das zertifizierte Alterstraumatologische Zentrum im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe hat sich neben der Behandlung von Frakturen auch auf die Diagnostik und Therapie der Osteoporose spezialisiert. Die Behandlung erfolgt in sehr enger Zusammenarbeit den Kliniken für Geriatrie sowie Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie.

Welche Behandlungsoptionen es bei der Osteoporose gibt, erfahren Sie in dem Vortrag von Dr. med. Alexander Schessler, komm. Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, bei der Informationsveranstaltung am 14. Februar 2023 ab 18.00 Uhr im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1, 12526 Berlin.