Hüftgelenkersatz – Neues und Bewährtes, für jeden das richtige Gelenk

Datum: 06.10.20, 18.00 Uhr

Veranstaltungsart: Patientenveranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-Köpenick

Haben Sie Schmerzen in der Leiste oder im Hüftgelenk? Ist Ihre Bewegung eingeschränkt und wird Ihr Tagesablauf von den Hüftgelenksschmerzen so sehr bestimmt, dass Sie es sich überlegen, ob Sie zum Briefkasten gehen oder nicht? Bitten Sie Verwandte oder Bekannte den Gang zum Supermarkt zu übernehmen, um sich den zunehmend schmerzenden Weg zu ersparen? Wenn Ihnen diese Anzeichen bekannt sind, obwohl Sie bereits einige konservative Behandlungsmöglichkeiten des Hüftgelenkverschleißes, der Hüftgelenksarthrose, in Anspruch genommen haben, empfiehlt sich in Abstimmung mit einem Facharzt der Ersatz des Gelenkes durch eine Endoprothese.

Der Gelenkersatz kann dann der beste Weg sein, um auf Dauer schmerzfrei zu werden. Inzwischen wurden viele Erfahrungen mit der Implantation von künstlichen Hüftgelenken gesammelt. Jährlich werden in Deutschland ca. 170.000 Hüfttotalendoprothesen implantiert. Neben altersbedingtem Verschleiß führen auch bestimmte Sportarten, Nebenerkrankungen wie z. B. Übergewicht, Stoffwechselstörungen oder im Kindesalter übersehene Fehlstellungen des Hüftgelenkes zu starker Gelenkabnutzung, sodass auch jüngere Menschen unter 60 Jahren betroffen sind.In den letzten Jahren gab es viele Verbesserungen beim künstlichen Hüftgelenkersatz.

Es wurden Gelenke entwickelt, die eine bessere Rekonstruktion des Gelenkes zulassen, und  nur zu einem geringen Verlust von Knochensubstanz führen. Bei schlechter Knochensubstanz durch beispielsweise Osteoporose oder Brüchen im Bereich des Gelenkes bieten die modernen Prothesen gleich nach der Operation ausreichende Stabilität. Ist ein Hüftgelenkersatz geplant, ist es das Ziel, neben einer professionellen und möglichst schonenden Operationsweise, für jeden Patienten das optimale Gelenk zu finden, um so nach der Operation seinen individuellen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Einen Überblick über die verschiedenen Entwicklungsrichtungen des künstlichen Hüftgelenksersatzes erhalten Sie am 6. Oktober 2020 ab 18.00 Uhr bei der kostenlosen Informationsveranstaltung im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1, 12526 Berlin.
Peter Mundt, Oberarzt der nach Endocert zertifizierten Klinik für Endoprothetik im Krankenhaus Hedwigshöhe, informiert über  die Vor- und Nachteile der Operation und kann so vielleicht bei betroffenen Patienten die Angst vor dem Eingriff lindern. Im Anschluss an den Vortrag beantwortet Herr Lilge gerne Ihre Fragen rund um das Thema Hüftgelenkersatz.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

 

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