Darmkrebs frühzeitig erkennen und behandeln. Welche minimal-invasiven Behandlungsmethoden gibt es?

Datum: 09.06.20, 18.00 Uhr

Veranstaltungsart: Patientenveranstaltung in Zusammenarbeit mit der VHS Treptow-Köpenick

Darmkrebs ist eine der häufigsten bösartigen Erkrankungen in den Industrienationen. Im Jahr 2005 wurde in Deutschland deshalb die flächendeckende Vorsorgedarmspiegelung ab dem 50. Lebensjahr eingeführt. Ziel dieser Vorsorgeuntersuchung ist es, in erster Linie Polypen im Darm – eine Vorstufe bei der Entstehung von Darmkrebs – zu diagnostizieren und zu entfernen.

Mit der Einführung der Vorsorgedarmspiegelung konnte die Rate erkannter Frühstadien von Darmkrebs deutlich erhöht werden. Zeigen die Polypen nach der Abtragung in der feingeweblichen Aufarbeitung bösartige Zellnester, wird eine weitere Behandlung notwendig.

In der modernen Chirurgie gibt es für diese – aber auch für die meisten anderen Darmkrebsformen – die sogenannten minimal invasiven Operationsmethoden. So werden im Darmkrebszentrum Krankenhaus Hedwigshöhe seit 2006 über 80 Prozent der Dickdarmoperationen minimal invasiv, d. h. mit der Schlüssellochtechnik, durchgeführt. Bei dieser Technik sind nur drei bis vier kleine Schnitte notwendig, sodass sich die Patienten nach der Operation in der Regel deutlich schneller als bei einer herkömmlichen Operation erholen. Außerdem ist bei dieser Operationsmethode keine spezielle Darmvorbereitung erforderlich, sodass die normale Nahrungsaufnahme schon am Operationstag wieder möglich ist. Dies gewährleistet eine deutlich raschere Wiederaufnahme der Darmtätigkeit und der Mobilität. So können die Patienten meist schon nach sechs bis acht Tagen aus der Klinik entlassen werden.

Weitere Informationen zu den Vorteilen der minimal invasiven Chirurgie bei Darmkrebs erhalten Sie bei dem Vortrag von Dr. med. Eric P.M. Lorenz, Chefarzt der Klinik für Viszeral- und Gefäßchirurgie - Minimal Invasive Chirurgie - und Leiter des Darmkrebszentrums. Die kostenlose Informationsveranstaltung findet am 9. Juni 2020, ab 18.00 Uhr im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1, 12526 Berlin statt.

 

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