Diagnose Tumor: Wege aus der Angst zu neuer Lebensqualität

Datum: 12.06.18, 13.53 Uhr

Veranstaltungsart: Patienteninformationsveranstaltung

Nach Schätzungen des Deutschen Krebsforschungsinstituts erwarten die Wissenschaftler jährlich rund 450.000 neue Krebserkrankungen. Die Diagnosemöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren verbessert. So lassen sich z. B. Prostatakarzinome und Darmtumore im frühen Stadium gut erkennen.

Rechtzeitig erkannt, haben diese Erkrankungen häufig gute Heilungschancen. Doch ist die Betroffenheit bei der Diagnosestellung „Krebs“ oder „Tumor“ groß, denn noch immer kann nicht jede Krebserkrankung geheilt werden: Fragen zur Erkrankung, Therapie- und Diagnosemöglichkeiten beschäftigen Tumorkranke und ihre Angehörigen sehr, denn es geht darum, trotz Tumor weiterzuleben - und das mit möglichst hoher Lebensqualität.

Wurde Ihnen oder Ihren Angehörigen die Diagnose „Krebs“ oder „Tumor“ gestellt? Haben Sie Angst vor den Folgen der Erkrankung, oder allgemeine Fragen zur Chemotherapie und deren Begleiterscheinungen? Fürchten Sie sich vor Tumorschmerzen und möchten wissen, was man dagegen tun kann? Vielleicht möchten Sie für sich oder Ihre Angehörigen erfahren, welche unterstützenden palliativen Behandlungsmöglichkeiten es gibt?

Wir beantworten Ihnen Ihre Fragen zu Tumorerkrankungen und beraten Sie, wie es möglich ist, mit der Erkrankung zu leben, und sich möglichst viel Lebensqualität zu erhalten.

Dazu möchten wir am 12. Juni 2018 ab 18.00 Uhr in der kostenlosen Informationsveranstaltung im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Höhensteig 1, 12526 Berlin aus unserer täglichen Arbeit und den Erfahrungen mit Tumorpatienten und ihren Angehörigen berichten und so einen Weg suchen, die Angst vor der Diagnose “Krebs” zu nehmen.

Wir informieren Sie über Wirkungen und Nebenwirkungen einer oft zu Unrecht gefürchteten Chemotherapie, zu Ernährung, Schmerztherapie und der Behandlung von Begleiterscheinungen wie Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung und Luftnot.

Sie erhalten Informationen, warum die Lebensqualität des Betroffenen im Mittelpunkt stehen sollte, und weisen auf Möglichkeiten einer optimalen häuslichen Versorgung hin. Frau Dr. Pfahl, Internistin und Palliativärztin der Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Gastroenterologie, Hämatologie und Onkologie stellt unterstützende Maßnahmen der sogenannten Palliativmedizin vor. Außerdem gibt unsere Psychoonkologin Hilfestellungen im Hinblick auf Angstzustände bei Tumorerkrankungen.

Im Anschluss beantworten die Referentinnen weitergehende Fragen.