Wege aus der Krise

Die psychiatrische Tagesklinik Wedding in der Müllerstraße behandelt Menschen in seelischen Krisen, die erstmalig oder im Verlauf von psychiatrischen Erkrankung auftreten.

Offener Dialog

Die Tagesklinik Wedding arbeitet nach dem Konzept der „Behandlungskonferenz“ und des „Open Dialogue“, das auf Transparenz, multiprofessionelle Zusammenarbeit und trialogischer Behandlungsansätze basiert. Dies beinhaltet einen offenen Austausch zwischen Patientinnen und Patienten mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in allen Phasen der Behandlung.

Die Behandlung erfolgt immer freiwillig. Wir stimmen alle individuellen Bedürfnisse der Menschen, die in die Tagesklinik kommen, gemeinsam ab. Eine Behandlung in der Tagesklinik kann dabei anstelle stationärer Behandlungen oder als Bindeglied zwischen einem stationären Aufenthalt und einer ambulanten Behandlung erfolgen.

Behandlungsschwerpunkte sind psychotherapeutische, arbeitstherapeutische und sozialarbeiterische Behandlungen. Bei Bedarf kann eine medikamentöse Therapie erfolgen.

Leistungsangebot

Das Leistungsangebote richtet sich an Menschen mit folgenden Krankenheitsbildern:

  • Depressionen
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Psychosomatischen Störungen
  • Psychosozialen Krisen
  • Schizophrenie
  • Anderen psychotischen Erkrankungen
  • Manisch-depressiven Erkrankungen
  • Persönlichkeitsstörungen (einschl. Borderline- und Zwangsstörungen)

Die psychiatrische Behandlung von Patienten mit Migrationshintergrund ist ein weiterer besonderer Schwerpunkt unserer psychiatrischen Tagesklinik. Alle Mitarbeiter sind ausgebildet in dolmetschergestützter psychiatrisch-psychotherapeutischer Arbeit.

Die Aufnahme in die Psychiatrische Tagesklinik in der Müllerstraße erfolgt mit einer Einweisung des behandelnden Arztes und der Kostenübernahme der Krankenkasse oder im Anschluss an eine vollstationäre Akutbehandlung. Nach einem Vorgespräch in der Tagesklinik werden das Behandlungskonzept und die Therapieziele besprochen.

Die Behandlungsdauer ist individuell abhängig vom Krankheitsprofil, der Indikation und den Aufnahmekriterien.


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