"Spitzenmedizin gepaart mit menschlicher Zuwendung" - Berliner St. Hedwig-Krankenhaus feiert 175-jähriges Jubiläum mit Festakt

Festgottesdienst unter Leitung vom Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch

, Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus

Das St. Hedwig-Krankenhaus in Berlin-Mitte hat am Dienstag, den 14. September 2021, sein 175-jähriges Bestehen mit einem prominent besetzten Gottesdienst und Festakt im Innenhof des historischen Krankenhauses gefeiert. Unter dem Motto „175 Jahre im Geiste der Mitmenschlichkeit und Toleranz“ erinnerten prominente Rednerinnen und Redner an die wechselvolle, bewegte Geschichte von Berlins ältestem katholischen Krankenhaus im Herzen der Stadt. Sie betonten zudem die wichtige Rolle für die Gesundheitsversorgung und -forschung in der wachsenden Metropole.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Festgottesdienst, der vom Berliner Erzbischof Dr. Heiner Koch gehalten wurde. Er betonte die Verdienste des katholischen Krankenhauses in einer säkularen Stadt wie Berlin und nannte es ein „Krankenhaus der Zukunft und Hoffnung“. In seiner Grußbotschaft würdigte der Apostolische Nuntius und Vertreter des Heiligen Stuhls in Deutschland, Dr. Nikola Eterović, den Einsatz der Krankenhausmitarbeitenden für Kranke und Arme als direkten Ausdruck der christlichen Botschaft.

Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller betonte in seiner Festrede, das St. Hedwig-Krankenhaus sei eine gewichtige Institution der Berliner Gesundheitsversorgung und unverzichtbar für den Berliner Wissenschaftsstandort. Er hob zudem den Einsatz von Ärzten und Ordensfrauen des St. Hedwig-Krankenhauses während der Zeit des Nationalsozialismus hervor, als verfolgte Juden versteckt und so vor Deportationen geschützt wurden. Für die Bundesregierung beschrieb deren Pflegebevollmächtigter, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus, die Geschichte des St. Hedwig-Krankenhauses als „175-Jahre Spitzenmedizin gepaart mit menschlicher Zuwendung“. Die Kooperation zwischen dem St. Hedwig-Krankenhaus und der Charité im Rahmen der „Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus“ lobte der Vorstandsvorsitzende der Charité, Prof. Dr. Heyo Kroemer, als „bundesweit einmalige Kooperation zwischen einem Universitätsklinikum und einem konfessionellen Träger“. Sie ermögliche Projekte, die an der Spitze der Wissenschaft stünden und entwickle zudem Perspektiven für psychisch Erkrankte in einem Versorgungsbezirk mit hoher Armut und Wohnungslosigkeit, die sonst ausgeschlossen würden. Die Vorstandsvorsitzende der AOK Nordost, Daniela Teichert, hob Innovationen wie das patienzenzentrierte „Weddinger Modell“ im Bereich der psychiatrischen Versorgung des St. Hedwig-Krankenhauses hervor, das die Mitwirkung und Eigenverantwortung der Patientinnen und Patienten stärke und damit zukunftsweisend sei. Für die Stiftung der Alexianerbrüder als Trägerin der St. Hedwig Kliniken stellte deren Kuratoriumsvorsitzender Dr. Hartmut Beiker heraus, dass es den Mitarbeitenden des Krankenhauses gelinge, den Dreiklang zwischen öffentlichem Versorgungsauftrag, Wirtschaftlichkeit und mitmenschlicher Hinwendung im Sinne des Alexianer-Leitbildes umzusetzen.


Der Festakt erinnerte an die Gründung des Krankenhauses vor 175 Jahren. Als Gründungsdatum von Berlins ältestem katholischen Krankenhaus gilt der 14. September 1846, als vier Barmherzige Schwestern vom Orden des Heiligen Karl Borromäus aus dem französischen Nancy nach Berlin kamen, um bei der Pflege von Kranken und Verwundeten zu helfen und am Aufbau des katholischen Krankenhauses in Berlin mitzuwirken. In Zeiten von Revolution, Krieg, Regime und Umbrüchen ist das St. Hedwig-Krankenhaus seinen Werten stets treu geblieben: Wenn es darum ging, Menschen zu helfen und sie zu heilen, bestimmte das Gebot der Nächstenliebe und Toleranz das Handeln der Mitarbeitenden.

Das Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus ist nach Patientenbefragungen das beliebteste Allgemeinkrankenhaus der Hauptstadt. Es bietet auf mehreren Gebieten Spitzenmedizin und belegt vordere Plätze in landes-, bundes- und weltweiten Krankenhaus-Rankings. Mit seinen zehn Kliniken für körperliche und seelische Erkrankungen und den fünf Zentren leistet das St. Hedwig-Krankenhaus einen Beitrag zur Akut- und Notfallversorgung in Berlin. Rund 1.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem 427-Betten-Haus leben diesen Auftrag tagtäglich. Neben der Grundversorgung hat das St. Hedwig-Krankenhaus in seiner 175-jährigen Geschichte Expertisen auf vielen medizinischen Bereichen aufgebaut und bietet in einigen Gebieten Spitzenmedizin an.

Am Samstag, 18. September 2021, lädt das St. Hedwig-Krankenhaus die interessierte Öffentlichkeit von 11-15 Uhr zu einem Tag der Offenen Tür mit Familienprogramm ein. Dort werden Einblicke in Abteilungen und Behandlungs-Angebote gewährt wie zum Beispiel Schmerztherapie, Intensivmedizin, Schlafmedizin, psychiatrische Therapie-Angebote. Auch der Operationsroboter DaVinci sowie ein begehbares Darmmodell werden präsentiert. Am Tag der Offenen Tür gelten die allgemeinen Hygieneregeln.


Jubiläumstermine, St. Hedwig-Krankenhaus, Große Hamburger Straße 5-11, 10115 Berlin:

14. September 2021, 15 Uhr: Festakt für geladene Gäste
18. September 2021, 11 bis 15 Uhr: Tag der offenen Tür mit Familienprogramm


Nähere Informationen zu den Alexianern:
Die Alexianer sind ein Unternehmen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft, in dem bundesweit rund 26.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sind. Mit 800-jähriger Tradition betreiben die Alexianer Krankenhäuser, Einrichtungen der Senioren-, Eingliederungs- und Jugendhilfe, Gesundheitsförderungs- und Rehabilitationseinrichtungen, ambulante Versorgungs- und Pflegeeinrichtungen sowie Werkstätten für behinderte Menschen und Integrationsfirmen. Träger der Unternehmensgruppe ist die Stiftung der Alexianerbrüder.


Kontakt Presse:

Nora Hertel
Alexianer St. Hedwig Kliniken Berlin GmbH
St. Hedwig-Krankenhaus
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