Forschung & Lehre

Im Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus wollen wir für unsere Patienten immer einen konkreten Nutzen schaffen. Deshalb initiieren wir eigene Studien oder nehmen auch an Studien teil. 

Durch unsere Studien- und Forschungsarbeit können wir einigen unserer Patientinnen und Patienten besondere Behandlungsmöglichkeiten anbieten. Insgesamt profitieren unsere Patienten von den Ergebnissen unserer Forschungsarbeit durch eine Versorgung auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand.


Informationen zu unserer Forschungskooperation der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus, wie auch zur Lehre, Studien- und Forschungsarbeit einzelner Kliniken und Bereiche finden Sie auf dieser Website.

Das Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus kooperiert in Bezug auf Forschung und Lehre im Bereich der Psychiatrie wie auch in Bezug auf die Erfüllung des gemeinsamen psychiatrischen Vollversorgungsauftrages für den Bezirk Mitte mit der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité.


Die Abteilung der Psychiatrie unterhält gemeinsam mit der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie der Charité Campus Mitte klinische Forschungsgruppen in den Bereichen Schizophrenie, Gerontopsychiatrie, Abhängigkeitserkrankungen, Schlafforschung, psychiatrische Bildgebung sowie Versorgungs- und Migrationsforschung mit vielen nationalen und internationalen Kooperationen.

Ein wesentlicher Leitgedanke der Klinik für Urogynäkologie ist die nationale und internationale Außendarstellung zum Zweck der Transparenz des Deutschen Beckenbodenzentrums, sowie der Veröffentlichung eigener, neuer Forschungsergebnisse.


Forschung und Studien

Prof. Dr. Ralf Tunn, Chefarzt der Klinik für Urogynäkologie und Koordinator des Deutschen Beckenbodenzentrums (DBBZ) ist in der Lehre und in der Publizierung von Fachbeiträgen aktiv.

Prof. Dr. Ralf Tunn hält für Medizinstudenten rund zehn Seminare pro Semester zu den Gebieten Anatomie und Urogynäkologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin, Campus Mitte. Seit 2005 hat Prof. Dr. Tunn als Mitverfasser zudem zahlreiche wissenschaftliche Beiträge zu den Themen Harn- und Stuhlinkontinenz, Verstopfung und Hämorrhoiden international veröffentlicht – Themen, die in der Gesellschaft leider immer noch häufig mit einem Tabu belegt sind.


Studien

Aktuelle Studien am Deutschen Beckenbodenzentrum (DBBZ) im St. Hedwig-Krankenhaus und der Klinik für Urogynäkologie (Stand 03/2014)


1. RetroArc® vs. TVT®

Multizentrische, internationale, randomisierte Studie zum Vergleich zweier retropubischer Bänder bei reiner Belastungsharninkontinenz. Die Untersuchungen laufen verblindet.
Die Studiendauer beträgt 5 Jahre, Nachuntersuchungen erfolgen 2 Monate, 1 Jahr und 5 Jahre nach der Operation.

2. Kolposakropexie-Studie

Multizentrische randomisierte Untersuchung zum Nahtmaterial (resorbierbar vs. nicht-resorbierbar) zur Fixation des Netzes bei laparoskopisch durchgeführter Kolposakropexie bei Frauen mit Enterozele / Scheidengrunddescensus.
Die Studiendauer beträgt 6 Monate mit Nachuntersuchungen 2 und 6 Monate nach der Operation.

3. CAPTURE-Registry

Mutizentrische internationale Registerstudie zur Datenerfassung von Patientinnen, die unter Nutzung von Fremdmaterial (der Firma AMS) operiert werden. Der Fokus liegt auf vaginalen Senkungsoperationen mit Netzinterposition.
Die Studiendauer beträgt 5 Jahre mit Nachuntersuchungen 2 und 6 Monate, 1 Jahr und dann jährlich über 5 Jahre nach der Operation.

Im Bereich der Klinik für Innere Medizin betreiben wir Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Endokrinologie zu den Ursachen und der Entstehung von Schilddrüsenkrebs  in Kooperation mit der Charité, Universitätsmedizin Berlin, sowie mit in- und ausländischen Universitäten.


Wir nehmen an multizentrischen Arzneimittelstudien (Phase II – IV) im Bereich Diabetologie und Onkologie teil.


In der Klinik für Innere Medizin übernehmen wir die Betreuung von Promotionsarbeiten von Medizinstudenten.

Das Schlaflabor, der Klinik für Schalf- und Chronomedizin im Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus hat sich auf die Diagnose und Therapie von psychiatrisch-neurologischen Störungen des Schlafes spezialisiert.

Darüber hinaus wird im Rahmen internationaler Kooperationen fortlaufend Forschung betrieben, um zum einen neue Grundlagenkenntnisse zur Funktion und Regulation des Schlaf-Wach-Verhaltens zu erarbeiten, zum anderen die vorhandenen Grundlagenkenntnisse im Rahmen von innovativen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen bei den Patientinnen und Patienten anzuwenden, für die bislang keine ausreichenden Hilfen zur Verfügung stehen.


Es werden kontinuierlich originäre, wissenschaftliche Leistungen erbracht, insbesondere auf den Gebieten der psychopharmakologischen Forschung sowie der klinischen Chronobiologie mit Schwerpunkt Licht und Gesundheit.


Neue Forschungsergebnisse können damit zeitnah eingebracht werden in die Versorgung von Patienten, denen die bisher zur Verfügung stehenden diagnostischen und therapeutischen Mittel nicht ausreichend haben helfen können.

Die Grundlagenforschung in der Klinik für Urologie (Prof. Dr. Helmut H. Knispel) fokussiert auf die zellulären Wirkmechanismen von Botulinumtoxin und anderen Relaxantien auf glatte Muskulatur urologischer Organe, vorzugsweise der Harnblase. Hier bestehen Kooperationen mit anderen nationalen und internationalen Forschungsinstituten.


Im Rahmen der Uro-Forschungs GmbH erfolgt die Teilnahme an multizentrischen Studien (Phasen II und III) mit Schwerpunkt Blasenfunktionsstörungen und Uro-Onkologie (Chemotherapie von z. B. Blasentumoren). Weiterhin wird im Rahmen der Uro-Forschungs GmbH die Funktion eines Leiters der Klinischen Prüfung für zwei Studien zu Blasenfunktionsstörungen bei Kindern und einer Pharmakokinetik-Studie ausgeübt.


Uro-Forschungs GmbH
Prof. Dr. med. Helmut H. Knispel
Große Hamburger Straße 5 -11
10115 Berlin


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