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Über den Künstler
Nolan Aris beschreibt seine künstlerische Arbeit als einen Prozess des Forschens und Erlebens, frei von der Absicht, eine Botschaft zu vermitteln. Für ihn liegt der Kern des Schaffens im unmittelbaren Umgang mit Material, Form und Prozess. Seine größte Neugier gilt stets den Techniken, die er noch nicht ausprobiert hat – dort findet er Spannung, Herausforderung und Inspiration.
Ein wiederkehrendes Thema seiner Arbeit ist die Auseinandersetzung mit der Kunst selbst. Nolan nutzt das künstlerische Tun, um Dinge für sich begreiflich zu machen – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. Derzeit widmet er sich intensiv dem Selbstporträt, besonders während seines Aufenthalts in St. Hedwig. Diese Phase ist geprägt von einer tiefen Selbstbefragung, die sich visuell in seinen Arbeiten niederschlägt. Durch das Porträtieren seiner eigenen Präsenz untersucht er Wahrnehmung, Identität und innere Zustände.
Seine Motivation entspringt vor allem der Haptik – dem Greifbaren, dem Fühlbaren – und dem Weg, der zum Bild führt. Vieles entsteht im Prozess selbst, im Dialog zwischen Hand, Material und Idee. Ein Werk gilt für Nolan als vollendet, wenn sich das innere Bild endgültig materialisiert hat: wenn Vorstellung und äußere Form zu einem stimmigen Ganzen zusammenfinden.