Palliativstation St. Martin

Auf unserer Palliativstation St. Martin versorgt und begleitet unser spezialisiertes Palliativteam schwerkranke und sterbende Menschen, um ihre Beschwerden bestmöglich zu lindern. Im übertragenen Wortsinn der palliativen Medizin ist es unser Anliegen, einen „schützenden Mantel” um unsere Patientinnen und Patienten zu legen. Wir lassen Sie nicht allein – darauf können Sie vertrauen.

Die Palliativstation befindet sich als Teil der Klinik für Innere Medizin auf der Station „St. Martin“ im Haus „Vinzenz von Paul“. Derzeit verfügt sie über sieben Betten in hellen, wohnlich gestalteten Zimmern, sowie einen wohnzimmerähnlichen Rückzugsraum für Angehörige.

Auf der Palliativstation St. Martin erhalten Menschen, die an einer unheilbaren und fortgeschrittenen Erkrankung leiden, eine besondere Betreuung. Neben der palliativmedizinischen Versorgung sorgen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Psychotherapie, der Physiotherapie, des Sozialdienstes und der Seelsorge für ein breitgefächertes Unterstützungsangebot.

Wenn jemand von „Krebs“ getroffen ist, dann stets auf höchst individuelle und niemals nur auf körperliche Weise.

Dr. Bernd Oldenkott, Ärztlicher Leiter der Palliativstation 

Wir sind für Sie und Ihre Angehörigen da

Im Vordergrund des Palliativbereichs stehen für uns nicht nur Schwerkranke und Sterbende, die an vielfältigen Symptomen, Beschwernissen und Folgen ihres von Krankheit getroffenen Lebens leiden, sondern zugleich auch deren mitbetroffenen Angehörigen. Dabei liegt uns viel daran, auch Angehörigen unsere Unterstützung zu bieten, die durch eine schwierige Lebenssituation gehen und belastet sind.

Eine kaum bis nicht mehr erträgliche Krankheitssituation führt zur stationären Aufnahme. Auf die Ansprüche, die auf diese Weise an uns gestellt werden, antworten wir mit einer umfassenden, aktiven und manchmal unorthodoxen „Heilkunde“, welche die jeweilige Situation der Betroffenen aus vielerlei Perspektiven zu betrachten und zu lindern hat.

Lindernde Fürsorge

Die Palliativmedizin ist entscheidender Teil der Einheit, aber Teil eines multidisziplinären und interperspektivischen Ganzen, dem unter anderem auch die Pflege, die Psychotherapie, die Sozialarbeit, die Krankengymnastik oder die Seelsorge angehören. Erst das Ganze macht jene Krankenbetreuung und -begleitung möglich, die wir beabsichtigen und die durch den Begriff „Palliative care“ – lindernde Fürsorge – gut wiedergegeben wird. Der Bereich „Palliative Care“ institutionalisiert unsere Zusage, den Mitmenschen in seinem unausweichlichen Alleinsein gegenüber Krankheit und Tod nicht allein zu lassen.

Hinweise für Angehörige

  • Sie können Ihren Angehörigen jederzeit besuchen
  • Sie können mit Phantasie für mehr Vertrautheit sorgen. Bringen Sie lieb gewonnene oder gewohnte Dinge Ihres Angehörigen von zu Hause mit
  • Sie können sich, wenn Sie wollen, an der Pflege Ihres Angehörigen beteiligen
  • Sie können über Nacht bei uns bleiben
  • Sie können Mahlzeiten bei uns einnehmen

Aufnahme

Wir nehmen Sie direkt von zu Hause, aus ambulanten und aus anderen stationären Einrichtungen auf.  Auch Notaufnahmen sind möglich.

Zertifikat der European Society of Medical Oncology

Seit dem 10. September 2017 gehört der Bereich Hämatologie, Onkologie und Palliativ Care dem Kreis der „ESMO Designated Centres of Integrated Oncology and Palliative Care“ an. Derart von der Europäischen Gesellschaft für Medizinische Onkologie („ESMO“) ausgewiesene („designated“) Zentren zeichnen sich durch eine innige Verknüpfung („integrated“) ihrer Bereiche „Onkologie“ und „Palliative Care“ aus.

Logo Palliativstation St. Martin

St. Martin traf als berittener Soldat auf jemanden, der in der winterlichen Kälte zu erfrieren drohte. Er zerteilte seinen Mantel und umhüllte ihn mit dem Stoff. Nachts offenbarte sich der Bedürftige im Traum als Jesus.


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