Mehr Kraft im Leben

Die Behandlung von psychiatrischen Beeinträchtigungen oder Erkrankungen kann durch eine ambulante psychiatrische Ergotherapie wirksam unterstützt werden. Auf der Grundlage der ärztlichen Diagnose vereinbaren wir mit unseren Patienten entsprechende ambulante ergotherapeutische Maßnahmen – immer mit dem Ziel größtmöglicher Selbstständigkeit, Teilhabe, Stabilität und Lebensqualität.

Die ambulante Ergotherapie richtet sich an Patienten, die sich in fachärztlicher psychiatrischer Behandlung befinden. Sie ist eine Leistung der Krankenkassen und kann von niedergelassenen Ärzten verordnet werden.

Ambulante Ergotherapie hat zum Ziel, psychische Grundleistungsfunktionen, wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbstständigkeit zu verbessern und zu stabilisieren.

Rolf Schnieders-Ehlers, Leitender Ergotherapeut

Für verordnende Ärzte empfiehlt sich die Rücksprache mit unserer Abteilung für Ergotherapie, damit Einzelheiten der Behandlung, wie Behandlungsindikation, Behandlungsziel und zeitlicher Umfang der Ambulanten Ergotherapie abgeklärt werden können.

In allen Einzel- und Gruppenangeboten wird gemeinsam mit den Klienten an der Förderung der individuellen Ressourcen und Interessen zur Stabilisierung der seelischen Gesundheit und Lebensqualität gearbeitet. Dabei stehen die Selbstversorgung, Betätigung, Freizeit, soziale Kompetenz und Tagesstrukturierung der Klienten im Vordergrund. Darüber hinaus sollen die Körperwahrnehmung, die Realitätsbezogenheit, die Selbst- und Fremdwahrnehmung verbessert werden.

Folgende Methoden kommen zum Einsatz

Kompetenzzentrierte Methode
Ausgewählte handwerkliche Techniken oder Übungen aus dem sozialpraktischen Bereich, den Arbeits- und Freizeitkompetenzen werden eingesetzt, um verloren gegangene oder nicht vorhandene Fähigkeiten zu erwerben und Fertigkeiten zu trainieren.

Ausdruckszentrierte Methode
Einsatz von Therapiemitteln, bei dem der Patient über kreativ zu gestaltende Angebote, wie z. B. eine Tonarbeit, zur Auseinandersetzung mit seinen Gefühlen und Wünschen angeregt wird. Gefördert werden Ausdruck, Kommunikation und Selbstbewusstsein und eigenverantwortliches Handeln.

Interaktionelle Methode
Hier stehen sozialtherapeutische Aspekte, die Auseinandersetzung und das Miteinander in der Gruppe im Mittelpunkt.

Kognitives Training
Zur Förderung von Gedächtnisleistungen werden neben anderen Verfahren auch computergestützte Trainingsverfahren, wie z. B. Cogpack oder Rehacom eingesetzt.

Sie möchten an einer Gruppe teilnehmen? Sprechen Sie uns an!

Kreativ- und Projektgruppen

Freizeit- und Materialzentrierte Gruppe

Montag 13.30–15.00 Uhr

Mittwoch 14.00–15.30 Uhr

Donnerstag 11.15–12.30 Uhr


Projektgruppen

Montag 11.15–12.30 Uhr

Dienstag 10.00–11.30 Uhr

Donnerstag 11.15–12.30 Uhr


Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL)

Kochen

Freitag 10.30–13.00 Uhr

Schwimmen

Donnerstag 9.00–11.00 Uhr

(030) 2311-2926


Laufen für die Seele

Ein gemeinsames Projekt in Kooperation mit der Charité Campus Mitte

Ambulante Lauf- und Nordic-Walking-Gruppe

Donnerstag 16.00–17.00 Uhr

(030) 2311-2984 oder

(0160) 2821821


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