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Zentrale Notrufnummern

Bei Lebensgefahr
Notruf 112

Kassenärztlicher Bereitschaftsdienst
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Frauenkrisentelefon (mehrsprachig)

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(030) 61 00 66

Suchtnotruf

(030) 19 23 7

Telefonseelsorge

0800 11 10 11 1

Medizinische Kinderschutzhotline

0800 19 21 00 0

Notaufnahme im Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus

Die Notaufnahme ist auf akute Notfälle in folgenden Bereichen spezialisiert:

  • Innere Medizin
  • Kardiologie
  • Geriatrie
  • Urologie
  • Urogynäkologie
  • Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Gefäßchirurgie
  • Psychiatrie

Die Notaufnahme ist auf akute Notfälle in folgenden Bereichen nicht  spezialisiert:

  • Pädiatrie/Kinderheilkunde
  • Geburtshilfe
  • Neurologie
  • Neurochirurgie
  • Unfallchirurgie/Orthopädie


Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus
Große Hamburger Straße 5-11
10115 Berlin
(030) 2311-2267


Ihr Weg zu uns:

Ihr Weg zu uns

Beratung und Hilfe für Angehörige

Die enge Einbeziehung von Angehörigen und wichtigen Bezugspersonen unserer Patientinnen und Patienten in die Behandlung liegt uns sehr am Herzen und ist regulärer Teil der Therapie, sofern der Betroffene dies wünscht.

Bei der Angehörigenarbeit geht es einerseits um die Teilnahme der Angehörigen am Therapieprozess, um Informationsaustausch, die gemeinsame Suche nach den passenden Behandlungsstrategien und Betreuungsformen sowie die Abstimmung von Entscheidungen.

Andererseits wissen wir aus unserer Arbeit auch um die Herausforderungen, die eine psychische Erkrankung eines nahen Menschen mit sich bringen kann und wie schwierig es oftmals für Angehörige, Freundinnnen und Freunde oder anderweitige Bezugsperson sein kann, einen erkrankten Menschen zu unterstützen.

Folgende Angebote sollen dazu dienen, Sie als Angehörige und Bezugspersonen wahrzunehmen und ggf. in die Therapie einzubeziehen, aber auch in Ihrer eigenen Rolle als Sorgende, Helfende oder Pflegende zu beraten und in Ihrer Selbstfürsorge zu unterstützen.

Bei der Angehörigenvisite, bei Telefonaten, Gesprächsterminen und Netzwerkgesprächen sind wir an die Einwilligung unserer Patientinnen und Patienten bzw. die Entbindung von der Schweigepflicht gebunden. Ist diese nicht gegeben, können wir jedoch in den meisten Fällen zu allgemeinen Aspekten beraten oder behandlungsrelevante Informationen entgegennehmen.

Angebote für Angehörige von Patientinnen und Patienten

Auf den Stationen 36, 37 und 39 unserer Klinik können Angehörige gern an den wöchentlichen Behandlungskonferenzen bzw. Oberärzt*innenvisiten teilnehmen.  Bitte erkundigen Sie sich auf der jeweiligen Station, wann diese stattfinden. Die Teilnahme kann auch spontan erfolgen, jedoch gibt es auf manchen Stationen zwei Tage für die Behandlungskonferenz, so dass Sie sich vorab erkundigen sollten, wann Ihr(e) Angehörige(r) ihren Termin dort hat.

Gern stehen die Therapeutinnen und Therapeuten der Stationen und Tageskliniken auch für gemeinsame Gespräche mit Patientinnen, Patienten, ihren Familien und anderen wichtigen Bezugspersonen zur Verfügung. Diese können auch als Paar- oder Familiengespräch erfolgen. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die Ärzt*in / Bezugstherapeut*in Ihres Angehörigen.

Angehörigenbegleiterinnen und Angehörigenbegleiter (Angehörigen-Peers) haben selbst Lebens- und Krisenerfahrung als Angehörige und sind durch eine EX-IN-Weiterbildung qualifiziert, Angehörige von psychisch erkrankten Menschen zu begleiten.

Angehörige, Freund*innen und sich anderweitig zu Patient*innen zugehörig fühlende Personen können eine regelmäßige Sprechstunde in Anspruch nehmen. Hier ist Raum, über die mit der schwierigen Situation einhergehenden Gefühle, Sorgen und Veränderungen zu sprechen.

Dies ist von der Behandlung des betroffenen Angehörigen unabhängig und vertraulich und kann auf Wunsch auch anonym stattfinden. 
Wenn Sie das Angebot in Anspruch nehmen wollen, melden Sie sich bitte telefonisch bei der Angehörigenbegleiterin:

Luise Boege (Ex-In-zertifizierte Angehörigenbegleiterin)
(030) 2311-1829

Erreichbarkeit: Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, jeweils von 13.00–17.00 Uhr. Sie können auf der Mailbox eine Nachricht hinterlassen. Die Angehörigenbegleiterin ruft Sie gerne zurück.

Den ausfürlichen Flyer zur Peer-Begleitung für Angehörige finden Sie auf dieser Seite unten im Download-Bereich.

Das Trialog-Seminar „Psychische Erkrankungen im Gespräch“ ist eine Initiative von Mitarbeitenden und Angehörigen der Psychiatrischen Universitätsklinik der Charité im St. Hedwig-Krankenhaus. Das Seminar richtet sich an Psychiatrieerfahrene, Angehörige, Mitarbeitende aus der Psychiatrie sowie Interessierte. Alle sind auf ihre Weise Sachverständige und bringen Erfahrungen und Sichtweisen in das Seminar ein.

In den trialogischen Seminaren können unterschiedliche Sichtweisen und Erfahrungen zur Sprache kommen und gleichberechtigt nebeneinander stehen. Insbesondere die Begegnung und der Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen ohne gemeinsame Geschichte und Verflechtung ermöglichen ein besseres Zuhören und neue Erkenntnisse. Nicht zuletzt können auch Therapeut*innen für ihre berufliche Praxis viel lernen. Ziel der Seminare ist, sich über psychische Erkrankungen zu informieren, Vorurteilen entgegenzuwirken und Wege aus den Krisen aufzuzeigen.

Die Trialog-Seminare finden im Alexianer St. Hedwig-Krankenhaus, im Café Oase statt. Die aktuellen Termine finden Sie auf der Seite Termine

In der Tradition des ‚Offenen Dialogs‘ (Alanen 2001, Aderhold et al. 2003) bieten wir für stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten moderierte Netzwerkgespräche an, die zentral organisiert werden. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an die Ärzt*in / Bezugstherapeut*in Ihres Angehörigen.

In dieser Gruppe finden sich Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen zusammen, die Beratung und Austausch suchen.
Wir bieten einen Raum für entlastende Gespräche und Austausch mit anderen Betroffenen.
Wir möchten Sie einladen, an unseren regelmäßigen Gesprächsrunden für Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen teilzunehmen.
Wir können gemeinsam versuchen herauszufinden, wie diese Probleme besser bewältigt werden können.

Wenn Sie Interesse an einer Beratung in der Gruppe haben, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen.

Im Gerontopsychiatrischen Zentrum (GPZ) begleiten und beraten wir unter anderem Angehörige von Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Dabei erleben wir oft, wie groß der Bedarf an Informationen, Gesprächen und Entlastung ist. Den ausführlichen Flyer finden Sie auf dieser Seite unter Sprechstunden/Kontakt.

Allgemein

Selbsthilfegruppen
Sekis
Nakos
APK Berlin


Indikationsspezifische angebote
Suchtberatungsstellen: alle Suchtberatungsstellen bieten auch Beratung, teilweise Gruppen für Angehörige an

Caritas Große Hamburger Straße 18

Bipolaris Beratung von Angehörigen von Menschen mit Bipolaren Störungen

BeSu Berlin Beratung von Angehörigen nach Suizid

Stiftung Deutsche Depressionshilfe Infotelefon, Online Plattform, persönliche Beratung

Deutsche Alzheimer Gesellschaft Telefonische und persönliche Beratung, Seminare

AOK Familiencoach Depression; Training für Familien


Angebote für minderjährige Angehörige

Anlaufstellen Berlin

Angebot für Kinder und Jugendliche, die sich um ihre Familien kümmern

Beratung für pflegende Jugendliche


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